Baugruppen - Tonradgenerator

Das Herzstück einer jeden Hammond ist der Tonradgenerator. In ihm drehen sich viele Zahnräder mit einer fest zueinander eingestellten Geschwindigkeit.
Über Tonabnehmer ähnlich denen einer Gitarre wird der Ton über Induktion aufgenommen und anschließend über die Zugriegel zum Verstärker geleitet. Das erstaunlich ist, dass es nicht mehr brummt und rauscht, da die Tonabnehmer nur ein winziges Signal liefern! Angetrieben wird der Generator über eine Welle, die auf einem Synchronmotor sitzt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Laurens Hammond war eigentlich Uhrmacher und baute elektrische Uhren die auch über Synchronmotoren angetrieben werden. Somit bestimmt die Frequenz der Netzspannung (bei uns 50Hz) die Tonhöhe der Orgel. In den U.S.A sind es 60Hz, weshalb man eine Originalhammond aus Amerika nicht einfach hier anschließen kann, auch nicht über einen Spannungsumwandler. Da der Synchronmotor zu schwach ist um den Generator auf Touren zu bringen sitzt auf der Welle auch noch ein Startermotor, den man zunächst einschalten muss bevor der Synchronmotor eingeschaltet wird.


Tonradgenerator - Antriebswelle und Scannervibrato (links)



Über diese Kondensatoren und Spulen sind die Tonabnehmer mit der Verharfung verbunden